Anbieter: bioKontor

Bio Frauenmanteln

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Füllmenge: 100g
Menge

Beschreibung

Bio Frauenmantel geschnitten für Kräutertee

Der Bio Frauenmantel von bioKontor besteht aus geschnittenen Blättern des Frauenmantelkrauts Alchemilla vulgaris. Das Kraut stammt aus kontrolliert biologischem Anbau innerhalb Europas. Nach der Ernte wird es direkt und besonders schonend getrocknet.

Frauenmantel besitzt einen ausgeprägt herb-bitteren Geschmack, der an kräftigen Schwarztee erinnert. Die geschnittene Form erleichtert das Dosieren und Aufgiessen.

Frauenmanteltee richtig zubereiten

Für eine Tasse werden 1 bis 2 Teelöffel getrockneter Frauenmantel mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergossen. Die Ziehzeit beträgt 7 bis 10 Minuten. Danach ist der Kräutertee trinkfertig.

Vor dem Aufgiessen kann der Blattschnitt leicht zwischen den Fingern zerrieben werden. Dadurch wird das herb-bittere Aroma intensiver freigesetzt. Ein Aufguss aus Frauenmantelkraut wird traditionell nicht nur als Tee, sondern auch als Gurgelwasser oder für warme Umschläge verwendet.

Bio-Anbau und Qualitätskontrolle

Das Frauenmantelkraut wird in Europa kontrolliert biologisch angebaut, behutsam geerntet und direkt danach getrocknet. Die naturbelassene Verarbeitung beschränkt sich auf Trocknung, Schnitt und Abfüllung.

Regelmässige laboranalytische Untersuchungen in deutschen Laboren dienen der Qualitätskontrolle. Abfüllung und Etikettierung erfolgen in den eigenen Produktionsräumen von bioKontor. Die Blätter bleiben dadurch als reiner, leicht dosierbarer Kräuterschnitt erhalten.

Gerb- und Bitterstoffe im Frauenmantelkraut

Der charakteristische Geschmack geht auf die konzentrierten Gerb- und Bitterstoffe der Pflanze zurück. Welche weiteren natürlichen Bestandteile im Frauenmantelkraut vorkommen, ist nach den vorhandenen Produktinformationen noch nicht vollständig erforscht.

Frauenmantel gehört zur Familie der Rosengewächse. Weltweit werden rund 1.000 Frauenmantelarten genannt, davon etwa 300 in Europa. Je nach Art werden die Pflanzen als Zierpflanze, Viehfutter oder traditionelles Kräuterkraut genutzt.

Botanik, Geschichte und Guttation

Die gefalteten Blätter erinnern an den Mantel der Maria auf mittelalterlichen Darstellungen. Daraus entwickelte sich die deutsche Bezeichnung Frauenmantel. Als «kleine Alchemistin» wurde die Pflanze bereits 1485 im Kräuterbuch «Gart der Gesundheit» erwähnt.

An den Blatträndern können sich frühmorgens silberne Wassertropfen bilden. Dabei handelt es sich nicht um Tau, sondern um Pflanzenwasser, das durch Guttation aus feinen Öffnungen an Blattzähnen und Blattspitzen austritt. Nach dem Trocknen kann eine weisse Kruste zurückbleiben.

Regionale Namen wie Regendachl, Sonnentau, Taublatt, Taufänger, Taumantel, Taurose, Wasserträger und Wasserkelchblume beziehen sich auf dieses auffällige Pflanzenmerkmal.